Rezept für Pizzoccheri
Heute geht’s kulinarisch in den Süden Graubündens – genauer gesagt ins Puschlav. Von dort nämlich kommt ein weiteres bekanntes Gericht aus Graubünden: Pizzoccheri. Es handelt sich hierbei um eine Teigwarenart aus Buchweizen- und Weizenmehl, welche mit verschiedenem Gemüse und Käse vermischt und serviert wird.
Durch den Buchweizen bekommt das Gericht eine unverkennbare leicht nussige Note, das dunkle, rustikale Aussehen und seine typische, wohlig-sättigende Konsistenz. Perfekt also, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen draussen fallen.

Als Basis für das folgende Rezept dient die Zutatensammlung aus dem Buch NANI – Zwei Generationen kochen durchs Jahr.
Es gilt zu sagen, dass es wie bei vielen anderen Rezepten natürlich viele verschiedene Varianten, je nach Region oder Familie gibt.
Für vier (gute) Portionen brauchen wir folgende Zutaten:
- 500g Pizzoccheri (hier erhältlich)
- 4 Rüebli
- 6 kleine Kartoffeln
- ½ Wirz
- 1 kleiner Kohlrabi
- 1 Lauch
- 2 TL Salz
- 70g Butter
- Salbeiblätter
- Geriebener Bergkäse

Zubereitung
- Gemüse (inkl. Salbeiblätter) in gleich grosse Stücke schneiden -> schnippla, schnippla, schnippla


- Je nach Gemüsesorte nach und nach (im gleichen Topf) im Salzwasser gar kochen.
- Rüebli und Kartoffeln zuerst ins kochende Salzwasser
- Nach 3-5 Minuten Kohlrabi dazu
- Nach weiteren 5-7 Minuten Wirz und Lauch dazu
- 3-5 Minuten köcheln lassen, Härtegrad des Gemüse testen und falls ok, abgiessen, absieben und abtropfen lassen


- Teigwaren (Pizzoccheri) 8-12 Min. im Salzwasser gar kochen (können je nach Platz auch mit dem Gemüse gekocht werden).

- Gemüse und Pizzoccheri zusammenmischen.

- Butter erhitzen und Salbeiblätter darin anbraten. Gemüse und Pizzoccheri ebenfalls darin anbraten.

6. Nun entweder direkt anrichten und mit Käse bestreuen oder wahlweise in den Ofen damit (ca. 5-10 Min. bei 200 Grad).

